"Viertelpoet": Von Musik, Spenden und Fukushima

Für Kurzentschlossene gibt es heute Abend (28.09.2011) von 17 bis 20 Uhr einen neuen Termin: Die hallesche Folk-Band "Viertelpoet" veranstaltet auf dem Marktplatz ein Benefizkonzert für die Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima.

"Wir wollten etwas Langanhaltenderes machen"

Am vergangenen Sonntag besuchte Japan in Halle die Band Viertelpoet bei ihrem Konzert auf dem Salzfest. Viertelpoet, das sind die Musiker Frank (Gesang und Gitarre), Kai (Gitarre, Akkordeon und Begleitgesang), Peter (Perkussion) und Holger (Piano), die regelmäßig in Halle zu hören sind. Kai und Frank standen für den ersten Teil des Interviews bereit und berichten, wer Viertelpoet eigentlich ist und was sie dazu bewegte, eine Benefiz-CD zugunsten der Betroffenen der Atomkatastrophe in Japan aufzunehmen.

 

"Viertelpoet" (v.l.n.r.): Holger Klöden, Peter Köppchen, Kai Madlung, Frank Schlüter - (C) Viertelpoet
"Viertelpoet" (v.l.n.r.): Holger Klöden, Peter Köppchen, Kai Madlung, Frank Schlüter - (C) Viertelpoet

Japan in Halle: Als Einstieg: Seit wann existiert eure Band?


Kai (zu Frank, lachend): Du bist das Rechtshirn, ich kann mir sowas gar nicht merken!


Frank: Seit März 2009, mit Erscheinen unserer ersten CD, existiert auch die Band. Das ist im Prinzip mehr oder weniger so unser Geburtsdatum. Im Vorfeld gab es schon eine Konstellation zwischen Kai und mir und wir haben uns auf musikalischen Lesungen ergänzt. Mit eigenen Songs, dir wir zusammen gespielt haben und dann haben wir gesagt: Da können wir eigentlich auch eine Platte machen. Und dann kam Holger mit ins Spiel. Holger und Kai kannten sich aus einer gemeinsamen Band, die „Regentanz“ heißt und dann kam Holger bei uns mit ins Boot und hat dann auch mehr oder weniger die Platte mit produziert, das Mastering gemacht. Kai hat das Arrangement gemacht und so ist das im Prinzip nach und nach entstanden.

 

Japan in Halle: Was meint ihr, was eure Band auszeichnet?

 

Frank (grinsend): Musikchef!


Kai: Eigentlich zeichnet die Band vor allem die Textintensität aus. Ich vergleiche uns ganz gerne mit Heinz Rudolf Kunze, der es schafft, eingängige Songs in sehr tiefgründige und sehr intelligente Texte zu verpacken. Und das ist das, was mir an dieser Band unheimlich gefällt: Wir erheben eigentlich nicht den Anspruch, extrem ausgeklügelte und sehr verfrickelte Songs zu machen, aber der Hauptkontext liegt eigentlich immer im Text. Und je nach Textinhalt und Stimmung werden die Songs darum gestrickt. Wir haben in den letzten Jahren unseren Standpunkt oder auch Mittelpunkt gefunden, wo wir uns alle treffen. Frank bringt oft den Text mit, manchmal auch schon eine Melodie-Idee, wir bauen das Gerüst da drumherum und schon gibt es wieder diesen typischen Viertelpoet-Sound, der einfach durch die vier Musiker entsteht. Das ist in vielen Bands so, aber das macht natürlich 'ne Band aus. Ich denke, wenn ein Musiker nicht dabei wäre, würde die ganze Sache schon nicht mehr so sein wie sie ist.


Kai Madlung (Gitarre / Begleitgesang)
Kai Madlung (Gitarre / Begleitgesang)

Japan in Halle: Wie würdet ihr euren Musikstil umschreiben? Es gibt Leute, die sagen: Das ist jetzt eher Schlager. Andere meinen wiederum, das ist Ostrocktradition und wieder andere befinden: Nö, einfach nur Rock.

 

Kai: Also Rock würde ich nicht sagen, da wir sehr oft in dieser Besetzung spielen, wie wir es jetzt tun. Und ich würde das Ganze, wenn, dann überhaupt in Folk-Rock einordnen, und eigentlich gern in Folk, oder, auf Deutsch, "Liedermacher". Also das ist eigentlich Liedermacherkunst von der Pieke an, weil der Text im Vordergrund steht. Die Textaussage ist uns sehr wichtig. - Wir wollen ja auch auf dem Markt spielen, und wir wollen auch aufrütteln in Richtung Japan-Opfer, und da sind auch solche Songs, wo es die Leute packt, einfach schnell packt, extrem wichtig. Da ist es schon wichtig, dass man einfach Songs hat, die eingängig sind. Da ist es dann im Prinzip Charts-Musik, wenn man so will.

 

Japan in Halle: Ihr macht ja dieses Benefiz-Konzert. Inwiefern interessiert euch eigentlich Japan? Ward ihr schonmal da, beschäftigt ihr euch irgendwie mit dem Land?


Frank: Da waren wir noch nicht.


Kai (grinsend): Ich war fast mal da, fast!


Frank (lachend): Russland!


Kai (lachend): Nee, nee, als Schüler, da war ich im Rundfunkjugendchor Wernigerode. Ich war, glaube ich, zehnte Klasse, und der Rundfunkjugendchor hatte eine Riesen-Japantournee gemacht. Leider durfte ich nicht mit, weil ich zu der Zeit mitten im Stimmbruch war, also nicht voll belastbar. Und das waren Konzerte, die haben teilweise zwei Abende Konzerthallen mit bis zu 3.000 Menschen gefüllt. Ein Chor! Also nur ein Jugendchor, kein Orchester, gar nix! Wirklich nur ein Chor, der hat deutsche Volkslieder gesungen! Oder natürlich auch die großen Meister. Japaner fahren total darauf ab.

 

Benefiz-CD "Fukushima" - (C) Viertelpoet
Benefiz-CD "Fukushima" - (C) Viertelpoet

Japan in Halle: Eure Benefiz-CD "Fukushima" ist Anfang Juni erschienen. Wie kamt ihr auf die Idee, eine Benefiz-CD für die Opfer der Atom- und Tsunami-Katastrophe herauszubringen?

 

Frank: Als das mit Japan war, dieser Tsunami und die Fukushima-Katastrophe, habe ich Kai angemailt und gefragt, ob er den Song "Hiroshima" von "Wishful Thinking" auf Klavier einspielen kann, um davon eine Vorstellung mit dem neuen Text kriegen zu können. Dann hat Kai sich hingesetzt und im Prinzip den gesamten Titel arrangiert. Wir haben mit Berlin Kontakt aufgenommen, mit diesen Firmen, die die Rechte verwerten von den ganzen Künstlern. Da fragte ich dann an, wie lange es dauere, die Rechte einzufordern. Mir wurde gesagt, das könne bis zu einem Jahr dauern. Jedoch kam innerhalb von 14 Tagen das OK. Wir mussten den Text rückübersetzen ins Englische, Holger musste eine MP3-Version erstellen, die wir hinschickten. Dann kam das OK von Dave Morgan, dem Urheber von "Hiroshima",  und wir haben es produziert. Und bei Caritas International gefragt, ob man es als Benefiz-CD auf den Markt bringen kann. Die waren einverstanden damit und so haben wir das eben gemacht.


Kai: Ich hab eine Familie mit zwei Kindern, weswegen ich mir Gedanken gemacht habe: Wo führt das hin, wenn wir uns selber ein Grab schaufeln? Ich rege mich seit vielen Jahren über diese Castor-Transporte auf: Wie kann man eine Energie erzeugen, erfinden, wo ich letztendlich nicht weiß, wohin mit einem Endprodukt ? Oder meinem Restprodukt? Es ist für mich völlig bekloppt, sowas zu machen, und da gehen dann die wirtschaftlichen Interessen über alle anderen Interessen hinaus. Und dieses Gespräch haben wir innerhalb einer Probe geführt, glaube ich, oder wo wir uns gesehen haben, und Frank kam dann einfach mit dieser Idee. Er ist dann immer wieder auf diese Melodie, „Hiroshima“, zurückgekommen. Fukushima, Hiroshima, klingt natürlich ähnlich. Ich habe mich dann wirklich in diesen Song reingehört, denn ich hatte ihn vorher gar nicht so richtig wahrgenommen. Es war ja auch nicht unsere Zeit. Und da kam dann der Punkt: Warum eigentlich nicht? Warum nicht einfach ein Zeichen setzen? Wir haben zu dem Zeitpunkt kaum noch etwas  [über Fukushima, Anm. d. Red.] gehört – das ist ja auch das, was uns so ärgert! Dass die Medienwelt relativ schnell umschwenkt auf ein anderes Thema.


Frank: Das war eigentlich innerhalb von drei Wochen schon wieder erledigt.


Kai: Genau, wobei immer wieder etwas nachkam. Und wir wollten etwas Langanhaltenderes machen.


Von "Fukushima", Katastrophen und Konzertplänen

Das passende Video zum besprochenen Song, mit freundlicher Genehmigung von Viertelpoet:

 

 

Der Song "Fukushima" ist am 09. Juni 2011 auf der gleichnamigen Maxi-CD erschienen. Die CD beinhaltet neben den namensgebenden Track in zwei Versionen auch das Lied "Mut", für das im März 2011 mittels Aufruf im Radio nach passendem Video-Material gesucht wurde. Im zweiten Teil des Interviews erklärt Sänger Frank einige Details des Konzerts und die Text-Idee genauer.

 

Japan in Halle: Der Song ist ja ein Cover vom „Hiroshima“-Lied. Inwiefern siehst du Parallelen zwischen Hiroshima und Fukushima?

 

Frank: Man hat eine größenwahnsinnig gewordene Industrie, die letzten Endes ohne große Gefühle bürokratentechnisch und bürokratietechnisch handelt, die also versucht, wirklich Interessen zu vertreten und dann auch Unmenschliches zu tun. Und dies ist ja sowohl mit der Hiroshima-Bombe passiert als auch mit der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Man stellt praktisch die Interessen dieser Großindustrie über die einzelnen Interessen des Menschen, der in einer bestimmten Gegend lebt, die seine Heimat ist, und dort eben ein Werk hingebaut wird, ohne dass man die Leute fragt: "Wollt ihr das überhaupt haben?", oder: "Seid ihr mit dieser Nutzung der Atomenergie einverstanden?" Es wird also über die Köpfe der Leute hinweg entschieden und ich denke, es gab in beiden Fällen bürokratietechnisches Handeln, was sowohl den Abwurf der Bombe ermöglichte als auch dahin geführt hat, dass man diese Katastrophe in Fukushima hervorgebracht hat.

 

Japan in Halle: Würdest du persönlich jetzt noch nach Japan fahren wollen?

 

Frank: Ich hätte jetzt im Prinzip bei bestimmten Gegenden kein Problem, nach Japan zu fahren, weil ich einfach denke, dass da die Verstrahlung einfach so reduziert ist, dass Menschen dort leben können. Allerdings: Einige andere Gegenden würde ich natürlich meiden, weil sie ja letzten Endes von Regierungsseite geräumt worden sind. Ich denke, dass dort über Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte wenig Leben, also wenig menschliches Leben existieren wird. Man hat das ja bei Tschernobyl gesehen, wie dort diese Zone geschaffen wurde, in der die Jäger regelmäßig durch den Wald gehen und das Wild erlegen. Das ist dort eigentlich eine tote Zone. Da lebt nix mehr.

 

Japan in Halle: Glaubst du, dass das jetzt bei Fukushima auch passieren wird?

 

Frank: Also man weiß ja letzten Endes noch nicht, wo das hingeht, man versucht noch die Kernschmelze aufzuhalten. Ob das gelingt, weiß man nicht. Wenn so ein Reaktor erstmal durch den Boden durchgebrannt ist, dann wird es zu einem Problem. Dann geht das irgendwann ins Grundwasser, dann verteilt sich das auch entsprechend und man weiß ja auch nicht, wie dann die Natur in Japan reagiert. Man hat das ja auch am Taifun gesehen, dass da auch Naturgewalten zu Tage treten, die einfach nicht beherrschbar sind, nicht vorhersehbar sind, was da am Ende noch passieren kann. Wenn da noch einmal so ein Ereignis in das stark havarierte Atomkraftwerk einbricht, dann kann ich mir schon vorstellen, dass das für viele Generationen eine tote Zone bleibt.


Frank Schlüter (Gesang / Gitarre)
Frank Schlüter (Gesang / Gitarre)

Japan in Halle: Der Song beginnt ja mit der Textzeile: „Da liegt ein Strahlen überm Land von Fukushima“. Beim ersten Hören fand ich das ziemlich ironisch bis makaber. Wie ist das Strahlen also gemeint: atomar, Hoffnungsstrahl, Sonnenstrahl?

 

Frank: Es ist eigentlich nicht ironisch gemeint, sondern ein Wortspiel. Weil man erst einmal denkt, dass Strahlen etwas Positives hat. Es gab ja auch den Spruch aus den 1970er oder 1980er Jahren von der Atomkraftgegnerbewegung, die gesagt hat: „Unsere Kinder sollen lachen und nicht strahlen.“ Von der Seite her hat das natürlich eine doppelseitige Bewandtnis und das sollte so ein bisschen auch zum Ausdruck kommen. - Hoffnung sollte es eher weniger bedeuten.

 

Japan in Halle: Du singst ja auch von einem gewissen Taiko Itô. Ist das ein Platzhalter für alle Japaner oder eine bestimmte Person?

 

Frank: Viele Texte bei uns sind so, dass wir bestimmte Sachen, auch weltpolitische Themen so verarbeiten, dass sich der Einzelne im Prinzip darin reflektiert sieht. Wir versuchen immer, bestimmte Sachen auf den Einzelnen herunterzubrechen, auch wenn es ein großes Thema ist, und das haben wir mit dieser Person Taiko Itô versucht, dass wir sagen: Es gibt da eine Katastrophe, aber es gibt auch jeden einzelnen Menschen, auf den die Katastrophe in irgendeiner Form wirkt.

 

Japan in Halle: Aber diesen Taiko Itô als Person selbst gibt es in real nicht?

 

Frank: Nein, der ist fiktiv.


Japan in Halle: Die Maxi-CD kostet bei euch 5€. Wie viel geht davon direkt als Spende an die Caritas?

 

Frank: Wir haben, glaube ich, einen Break Even (Anm. d. Red.: Punkt, an dem man weder Verlust noch Gewinn erwirtschaftet) bei 3,46€. Wir machen keinen Gewinn damit, sondern wir decken nur unsere Produktionskosten. Der Rest geht dann direkt an Caritas International. Wir haben, glaube ich, gerade einen Grundstock von über 300€. Mit dem gehen wir dann ins Konzert und dann werden wir sehen, was noch kommt. Und das wird dann an Caritas überreicht.

 

Japan in Halle: Also kann man die CD auch beim Konzert erwerben?

 

Frank: Ja, das ist auch unser Ziel, dass wir dann auch noch so viele Menschen wie möglich darauf ansprechen. Wir haben auch Flyer von der Caritas bekommen und würden diese dann auch in dem Zusammenhang überreichen.

 

Japan in Halle: Laut der Seite der Caritas und der Seite „myband.tv“ wird das Geld aber für die Opfer von Fukushima und für die Hungerhilfe gespendet.

 

Frank: Weil sich in der Zeit, in der wir die CD auf dem Markt hatten, einiges bewegt hat, haben wir gesagt, dass wir das den Profis überlassen. Die können dann entscheiden, ob sie das noch für Japan verwenden oder nach Ostafrika geben, wo halt der Bedarf da ist. Wir sehen das jetzt nicht so eng, dass wir sagen: Das muss jetzt unbedingt dahin gehen. Das überlassen wir einfach den Leuten, die sich damit auskennen.

 

Japan in Halle: Kommen die Spenden komplett nur über die Maxi-CD zustande oder auch über einen Spendentopf?

 

Frank: Wir haben das bis jetzt nur über die CD gemacht. Geldspenden haben wir bis jetzt noch nicht in irgendeiner Form angenommen. Das geht nur über die Maxi-CD.

 

Viertelpoet auf dem Salzfest 2011
Viertelpoet auf dem Salzfest 2011

Japan in Halle: Wie kamt ihr eigentlich auf die Idee, jetzt noch ein Benefiz-Konzert für Japan zu geben?

 

Frank: Wir haben eigentlich immer mal wieder einen Beitrag in den Medien verfolgt, wo gesagt oder gezeigt wurde, wie die Leute da im Moment noch leben. In den Köpfen der Menschen hier ist es so gut wie schon verschwunden. Man hat dort aber noch zehntausend Leute, die in Notunterkünften leben, also eng an eng, als würde man sein Leben auf dem Zeltplatz verbringen. Das ist einfach ein Zustand, da muss immer noch jemand da sein, der hilft, der Getränke austeilt, der Essen austeilt. Die Leute müssen auch alle in irgendeiner Form bezahlt werden. Es gibt auch genügend alte und behinderte Menschen dort in Japan. Auch die bedürfen ja einer Pflege, einer Hinwendung. Man stelle sich vor, hier in Halle fielen plötzlich zehn Pflegeheime aus: Wo sollen denn die Leute hin, wo sollen sie gepflegt werden? Das wäre eine Katastrophe. Und genau die Katastrophe ist eben immer noch zugange.

 

Japan in Halle: Mit wie vielen Leuten rechnet ihr für das Konzert, auch von der Laufkundschaft?

 

Frank: Also wir rechnen damit, dass wir von der Laufkundschaft so 400-500 ansprechen können. Das wäre schon ganz gut. Wir haben ja auch keine Bänke vor der Bühne. Das heißt, wer will, kann stehen bleiben, soll stehen bleiben. Und ansonsten lassen wir das eigentlich offen.

 

Japan in Halle: Ich habe unter anderem gelesen, dass ihr auch mit der Behindertenwerkstatt zusammenarbeitet.

 

Frank: Ja, die Bühne ist im Prinzip von den halleschen Behindertenwerkstätten. Die haben eine mobile Bühne, und die haben sie uns zur Verfügung gestellt, weil wir für die Caritas International das machen. Und im Gegenzug geben wir für die halleschen Behindertenwerkstätten ein Benefiz-Konzert am 25. November, das ist ein Freitag. Da machen die Weihnachtsmarkt und da spielen wir dann.

 

Japan in Halle: Inwiefern habt ihr vor, noch etwas für Japan zu machen? Oder ist das für Viertelpoet mit diesem Konzert dann getan?

 

Frank: Na ja, wir wollen die CD noch weiterlaufen lassen. Was also noch reinkommt, spenden wir natürlich noch im Nachgang sozusagen. Das ist also noch nicht beendet. Wenn wir nochmal ein Benefiz-Konzert machen können, also es einen Veranstalter gibt, der sagt: Jawohl, ich lade euch ein, dann würden wir natürlich auch noch eins spielen.


Viertelpoet ist heute ab 17 Uhr auf dem Marktplatz von Halle (Saale) zu sehen. Das Konzert ist kostenlos und findet zu karitativen Zwecken statt. Der Erlös Benefiz-CDs wird am Ende des Konzerts der "Caritas International" übergeben. Ein nachträglicher Kauf der Benefiz-CD ist ebenfalls möglich.

 

Viertelpoet (v. l.o.n.r.): Holger Klöden, Frank Schlüter, Kai Madlung und Peter Köppchen. - (C) Viertelpoet
Viertelpoet (v. l.o.n.r.): Holger Klöden, Frank Schlüter, Kai Madlung und Peter Köppchen. - (C) Viertelpoet

Das Interview wurde an einigen Stellen stark gekürzt. Inhaltliche Fehler wurden nicht korrigiert. Sollten Sie Interesse an einer ungekürzten und lediglich grammatikalisch redigierten Fassung haben, nutzen Sie bitte das Kontaktformular dieser Webseite.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Lisa (Samstag, 15 Oktober 2011 19:50)

    Interessantes Interwiev, was man lesen sollte. Hier werde ich auf jeden Fall noch einmal vorbeischauen. Viele interessante und bewegte Themen.

  • #2

    Vicky (Sonntag, 04 Dezember 2011 18:55)

    Habe es mir gerade auch das erste Mal durchgelesen auch ich finde es sehr interessant und lesenswert.

  • #3

    Mörtel (Dienstag, 31 Januar 2012 18:00)

    Habe mir mal die Seite gespeichert. Wenn man dies liest bekommt man lust auf mehr.! Danke

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